Live – Review von BURST OF FIRE am 05.10.2002

As Part of the Armageddonfestival in Niederrodenbach with Enemys Knowledge & Freezeebee & NHA & Fate

 

 

Am 05.10.2002 fand das Armageddonfestival in Niederrodenbach in der Rodenbachhalle mit Burst of Fire und den obengenannten Bands statt. Zuerst einmal muß man  festhalten, das die Location für dieses Konzert absolut geeignet war, eine schöne große Halle, eine ansprechende Bühne und eine feine Lightshow kündigten einen schönen Konzertabend an. Als erstes durfte die Band Freezeebee auf die Bühne und spielte tight und wurde von den Leuten entsprechend begrüsst. Als nächstes kamen Enemy’s Knowledge auf die Bühnenbretter und legten fulminant los mit einer gelungenen Crossovermischung und einem überraschend guten Kurti am Mikro. Kurz nach 21 Uhr war es dann endlich soweit, der Grund meines Kommens fand sich auf der Bühne ein, um ein denkwürdiges Konzert abzuliefern: Burst of Fire! Los legten die Jungs mit dem Killereinstieg von Ihrer ersten Demo CD „The Unnecessary me “. Der Sound war klar und druckvoll, dennoch hatte der Mischer seine Probleme die Stimme von Krsto ordentlich abzumischen, so das die Instrumente etwas zu dominant waren, was aber im Verlauf des Konzerts definitiv besser wurde.Weiter ging’s mit „Mistake“  bei dem mal wieder ( wie schon in Fulda und letztes Jahr im AK44 in Giessen ) aus unerfindlichen Gründen die Gitarre vom Herrn Gaksch das zeitliche segnete ( diesmal war’s glaube ich ne’ gerissene Seite- so viel Pech gibt’s gar nicht!!! ), aber das Problem konnte dann doch gelöst werden und nur noch der nächste Song „Burn in Hell“ musste ohne Ollie an der zweiten Gitarre auskommen, dann  ging’s wieder mit ihm weiter. Als nächstes folgte der neue Song „This Creation“ welcher ein absoluter Höhepunkt des Abends war, der Wechsel zwischen ruhigen und aggresiven Parts machen dieses Lied zu einem absoluten Kracher. Weiter ging es mit „Vicious Circle“ von der neuen Demo CD und so langsam hatte auch das Publikum endlich erkannt,  das die Jungs auf der Bühne sich mehr als den „Arsch aufreissen“ ! Und so bildeten sich die ersten Moshpits und das Publikum drehte langsam aber sicher komplett durch, so schaukelten sich Band und Publikum gegenseitig hoch, absolut geil !!! Der nächste Song „Liberty“ wurde vor allem von Krsto’s geilem und agressiven Gesang bestimmt und von den Leuten verdientermassen abgefeiert. Langsam aber sicher wurde es gefährlich vor der Bühne da der Moshpit immer grösser wurde und ich ständig irgendwelche Arme,Beine und sonstige Sachen in den Rücken gestossen bekam, aber da muß man wohl durch. . Als nächste wurde „Insatiate“ gespielt, ebenfalls ein neuer Song, der hoffentlich bald auf einer Demo CD zu hören sein wird, klasse Song! Auf der Bühne ging’s mittlerweile absolut chaotisch aber geil zu, der Stahl vergewaltigte headbangend seine Gitarre, der Homie entlockte seinem Bass die geilsten Slap-Parts, der Herr Gaksch an der zweiten Gitarre war der ruhende Pol des ganzen, während Patrick an den Drums sein Bestes gab um das Kit zu zertümmern und Krsto am Bühnenrand herumtobte und die Leute zum abgehen animierte, so muss ein Konzert sein!!! Als nächstes wurde „ Reigning Greed“ in die tobende Menge gefeuert und danach kam gleich „The End“ und leider neigte sich dieses Konzert langsam dem Ende zu und Burst of Fire verliessen kurz die Bühne um sich für eine Zugabe zurückbrüllen zu lassen. Tja, und dann kam der Übersong „Sick of You “ von der ersten Demo CD, jetzt brach vor der Bühne wirklich die Hölle los und auch ich war nur noch am völligen ausrasten und rumbangen,war das geil !!! So, dann war leider Gottes Schluß mit Bust of Fire, die nachfolgenden Bands NHA & Fate habe ich mir nicht mehr angesehen, sondern ich bin glücklich und mit blutenden Ohren nach Hause getrottet ! Fazit dieses Abends : Burst of Fire sind auf der Bühne eine absolute Macht und wer sich Ihren nächsten Gig beim „ Pogin the Planet“ in Hausen entgehen lässt wird nicht unter 3 Stunden mit Las Ketchup bestraft !!! Einzig der Ollie Gaksch müsste ein bischen mehr Live Action zeigen, sonst war alles perfekt ! gez.:Christian Giess